Durch unseren Schutz stirbt die Umwelt

Unbestritten sind Masken aktuell absolut wichtig. Sie helfen die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verhindern und ermöglichen uns sich einigermaßen frei zu bewegen. Doch nach einem Dreiviertel Jahr Maske sollten wir auf die negativen Folgen schauen. Folgen, die von vielen vergessen oder ignoriert werden. Ressourcenknappheit, Mikroplastik und Unmengen an Müll sind relevante und präsente Themen in unserer Gesellschaft. Doch bei dem Mund-Nasen-Schutz hört das allgemeine Bewusstsein für die Umwelt komischerweise auf. 

Klar, es ist ja nur eine kleine Maske; was macht die schon aus?! 

Man schätzt beispielsweise das zusätzliche Müllaufkommen durch Masken und Einmalhandschuhe in Italien auf 40.000 Tonnen. Es ist also sicher keine Kleinigkeit mehr, über die wir hier reden. Vielmehr wird diese Kleinigkeit mehr und mehr zu einem akuten Problem, das schnellst- und bestmöglich gelöst werden muss. 


Um die aktuelle Situation und das Problem ein wenig greifbarer zu machen, hier ein paar Fakten: 


  1. Die durchschnittlicher Tragedauer eines einfachen Mund-Nasen-Schutzes liegt bei 2-5 Stunden. Danach nutzt die Maske nicht mehr viel, ist durchnässt und dadurch Bakterien-durchlässig. 
  2. Der durchschnittliche Verbrauch liegt bei 2-4 Masken pro Tag pro Person. 
  3. Masken können aus hygienischen Gründen nicht recycelt oder irgendwie wiederverwendet werden
  4. Das Tierreich und die Umwelt stirbt an den Folgen unseres sorglosen Schutzes.

Masken gehören in den Restmüll. Nur so können sie einigermaßen umweltfreundlich und vor allem kontrolliert vernichtet werden. 

Jedoch werfen viele Passanten getragene Masken unachtsam auf den Boden. Auffallend mehr, als es bei anderem Müll, wie Taschentüchern oder Verpackungen der Fall ist. Grund hierfür ist oft, dass Menschen die getragene Maske ungern in die Hand- oder Hosentaschen stecken wollen. Zwar können sich Viren an den Masken befinden, entsorgt man sie aber korrekt und wäscht sich anschließend die Hände stellt das keine Gefahr dar. Liegen die getragenen Masken jedoch auf dem Boden können sich die Viren verteilen und auf Mensch und Tier ausbreiten. 

Neben dem Risiko durch Viren schaden die Einwegmasken, ebenso wie jede andere Art von Plastik-Müll, der Umwelt. 

Die Masken bestehen aus langlebigem Plastik, das sich nicht zersetzt. Das daraus entstehende Mikroplastik verteilt sich an Land und im Wasser. So kann sich, langfristig betrachtet, das Mikroplastik in der Nahrungskette anreichern. Außerdem verheddern sich Tiere an Masken oder verschlucken das Plastik, und sterben daran. 


Da nun die Pandemie schon Monate anhält und uns voraussichtlich noch ein wenig begleiten wird, benötigen wir eine bessere Lösung, wie wir uns selbst und unsere Mitmenschen vor Ansteckungen schützen können. Eine deutlich bessere Lösung ist ein Mund-Nasenschutz, der gewaschen und dadurch mehrfach getragen werden kann. 


Gefühlt halb Deutschland hat im Frühjahr die Nähmaschine ausgepackt und Stoffreste in Masken in allerlei Farben und verschiedenen Formen verwandelt. Im besten Fall werden für selbstgenähte Masken auch keine neuen Stoffe gekauft, sondern beispielsweise alte T-Shirts zerschnitten. Das ist dann direkt im doppelten Sinne nachhaltig. 

Doch nicht nur die Umwelt freut sich: Genähte Masken sehen, zumindest in den meisten Fällen, deutlich besser aus, als die Einwegmasken, die an Krankenhäuser und OP-Säle erinnern. 

Wer nicht nähen kann oder möchte, kann inzwischen fast überall Baumwolle-Masken oder Masken aus synthetischen Fasern kaufen. 

Doch trotz der Vorzüge, greifen viele aus Bequemlichkeit und auf Grund des Tragekomforts weiterhin zu den Einwegmasken. Gerade Baumwolle-Masken sitzen meist lockerer und stören beim Sprechen. 


Aufgrund all dieser Probleme und Unzufriedenheiten haben wir uns mit einer unserer Partner*Innen in Porto, Portugal zusammengeschlossen. Mit ihr zusammen können wir euch eine Innovation im Bereich Maske anbieten. Diese bestehen nämlich aus „Flyknit“. Den Durchbruch hatte das Material in der Sport- und Sneakerwelt. Es ist aufgrund der speziellen Stricktechnik besonders atmungsaktiv. Heute sind, dank Nike, Schuhe aus Flyknit nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Und aus genau diesem Material bestehen unsere Masken. Das Sprechen und das Atmen ist somit viel angenehmer und einfacher, als bei den momentan erhältlichen Mehrwegmasken. Gerade für Sportler und Menschen, die beruflich über eine lange Zeit Maske tragen müssen ist diese Maske optimal. 

Flyknit zeichnet sich zusätzlich dadurch aus, dass es sich perfekt an das Gesicht anpasst. So wurde erst der Schuh und jetzt die Maske zu einer „Second Skin“. Der Tragekomfort erhöht sich enorm hierdurch und die Maske stört auch nicht in Kombination mit Ohrringen, Schal oder Brille.


Sie sind designt, um diesen Winter trotz Pandemie draußen und zusammen auf Abstand verbringen zu können und uns gegenseitig bei der Arbeit oder in der Freizeit zu schützen. 





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